Die Gewerkschaft für alle Beschäftigten im Luftverkehr

MITEINANDER - FÜREINANDER

Wir vereinen alle Beschäftigten in der Luftfahrt

In der IGL vereinigen sich etablierte und neue Bereiche der Luftfahrt zu einer starken Gewerkschaft

Die wirtschaftlichen Herausforderungen im deutschen Luftverkehr werden ständig größer, die Arbeits- und Vergütungsbedingungen hingegen immer schlechter. Sei es der Angriff von untarifierten ausländischen Arlines, sei es der Personalmangel, die unzureichende Infrastruktur oder ganz aktuell die Klimadebatte: Wir Arbeitnehmer sind zu häufig die Leidtragenden.

weiterlesen

Nach oben

Wie lange ist eigentlich lange genug?

iGL fordert Stopp der Rentenpläne und echte Perspektiven für Beschäftigte

Irgendwann muss auch die längste Schicht enden.

Die Industriegewerkschaft Luftverkehr erteilt den aktuellen Plänen zur weiteren Anhebung des Renteneintrittsalters und zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren eine ganz klare Absage und fordert den dauerhaften Erhalt der Rente mit 63. "Das Rentenalter weiter zu erhöhen und das bewährte Modell nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen, davon halten wir absolut nichts.“, betont Uwe Heinrich, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der iGL.

Eine rein rechnerische Koppelung des Rentenalters an die steigende Lebenserwartung ignoriert die harte Realität der Menschen. Wer 45 Jahre eingezahlt hat, verdient den Ruhestand - ohne Abzüge und ohne bürokratische Hürden. Das ist nicht nur eine Frage des Respekts und der Anerkennung für die Lebensleistung, sondern letztendlich eine Frage der Gerechtigkeit. 

Besonders in der Luftfahrtbranche zeigt sich, wie realitätsfern eine weitere Anhebung des Rentenalters ist. Jahrzehntelange Schicht- und Nachtarbeit, hohe gesundheitliche Belastungen gehen an den Beschäftigten nicht spurlos vorbei. Viele erreichen bereits die aktuelle Altersgrenze von 63 nur unter erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen. Wer hier noch eine längere Lebensarbeitszeit fordert, verkennt die Realität der Beschäftigten, die den Flughafenbetrieb Tag für Tag und rund um die Uhr am Laufen halten.

Der Fortbestand der Rente ab 63 ist für die iGL kein Verhandlungsthema. Zudem sind sichere und unbefristete Arbeitsplätze die Grundlage für ein vertrauensvolles Engagement im Beruf und ein planbares Leben. Kettenbefristungen schaffen Unsicherheit und gehören abgeschafft. 

Auch beim technologischen Wandel ist für die iGL klar: Digitalisierung muss allen Menschen dienen - nicht nur denen, die dadurch Profit machen. Neue Technologien und Automatisierungen müssen dazu genutzt werden, Beschäftigte zu entlasten, Arbeitsbedingungen zu verbessern und Arbeit sicherer und kohärrenter zu machen, anstatt zum bloßen Instrument für Personal- und Stellenabbau zu werden. 

Gleichzeitig müssen die Beschäftigten die Möglichkeit erhalten, den Wandel aktiv mitzugestalten. Dazu braucht es Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote, die tatsächlich erreichbar, bezahlbar und mit dem Arbeitsalltag vereinbar sind. Fortschritt ist nur ein Gewinn, wenn auch die Beschäftigten davon profitieren.

Allgemeine Fragen zur IGL

Gerne kannst du alle deine Anliegen auch telefonisch mit uns klären

unter +49 (0) 69 133 923 53 kannst du uns erreichen.